Lindner verlässt das sinkende Schiff…

Nach dem prompten und scheinbar unerwarteten Abgang des ehemaligen FDP-Vorzeige-Grinse-Kaspers, Christian Lindner, gerät auch Frontmann Rösler immer weiter unter Druck. Die Amtsaufgabe seines Generalsekretärs schon nach rund 2 Jahren zeigt einmal mehr, wie tief die Gräben innerhalb der Partei mittlerweile geworden sind. Es sei der Moment, nun seinen Platz frei zu machen, so Lindner. Motive für seinen Abgang aus der neo-liberalen Führungsetage gab er übrigens keine an.

Seltsam, aber mich beschleicht, wenn ich von so einer Begebenheit höre, immer die Hoffnung, dass Herr Lindner doch noch eine Art plötzliche Einsicht, eine Katharsis in die Sinnlosigkeit des eigenen sowie partei-politischen Handelns gehabt haben mag und dass sein Rückzug nicht ausschließlich den Pannen rund um den Mitgliederentscheid geschuldet sei. Aber das ist wohl nur ein frommer Wunsch.

Wenngleich ein solcher Rücktritt auch dem/der politisch Uninteressiertesten Eines unumstößlich beweist: Politik ist mit einem solchen, von internen Querelen zermürbten, um Bedeutung ringenden, an Profillosigkeit leidenden, 5-Prozent-minus-X-Häuflein, wie dem der FDP, keine mehr zu machen…

Autor: Andreas Altmeyer

Autor, Werbetexter, Gegen-den-Strom-Schwimmer

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