Das zentralste Problem, mit dem uns die gegenwärtige grün-rote Bundesregierung seit ihrem Amtsantritt konfrontiert, und zwar in einer dreist-harschen Form, ist ihre Politik der Wahnhaftigkeit. Eine Politik der Abstraktion, die sich von einem universalistisch-moralinen Übermut nährt, dem Glauben daran, der Welt als überlegenes Vorbild dienen, und ihr permanent den moralischen Zeigefinger vorhalten zu wollen. Exemplarisch wurde das auf der Weltklimakonferenz in Dubai deutlich, zu der Scholz mit einem Gefolge von über zweihundert Getreuen anreiste, die die frohe Klimabotschaft ihres Kaisers flankierten. Klimafreundlich ist so viel Flugreiselust nicht. Doch das eigentlich Charakteristische, das Dramatische an diesem neuen Konzept, das politische Handeln an gut gemeinten Idealen auszurichten, die fromm daherkommen, aber weder logisch begründbar sind, noch den Interessen des eigenen Volkes dienen, ist der damit auftretende Intelligibilitäts-Wahn, getragen vom wahnhaften Gedanken nämlich, die ganze Welt mit einer in seinem Kopfe erdachten Vorstellung zu identifizieren. Dass dies eine gewaltige Überschätzung ist, wusste schon Armin Mohler, auf den dieses Konzept zurückgeht. Die Idee, durch individuelles Ausbeuten der eigenen Bevölkerung Klima verändern zu wollen, ist nur ein Beispiel von vielen für diese Wahnhaftigkeit. Die Idee, allen Menschen dieser Welt als monetäres Schlaraffenland zu dienen, die Idee, sich schon heute von fossilen Energieträgern verabschieden zu können, die Idee, parallel dazu auf Kernenergie verzichten zu wollen, die Idee, es gäbe eigentlich keinerlei Geschlechter und jeder kann der sein, wer und was er möchte – all das sind Indikatoren für diesen allumfassenden Intelligibilitäts-Wahn, für eine Geisteskrankheit.
Die Folgen dieser Geisteskrankheit, dieser wahnhaften Idee einer nach den eigenen Vorstellungen formbaren, einer universalistischen, gleichen Welt, für deren Trugbild man seitens der Regierung bereit ist, das Volk auszupressen wie eine Zitrone, spürt selbiges zwar. Aber es fühlen sich zu viele der Deutschen sicher in ihren letzten Wohlstands-Enklaven, mit ihren Häusern, ihren Bauspar-Verträgen und dem irrsinnigen Mantra, dass man nur genug zu konsumieren brauche, um all das zu richten oder zu vergessen. Eine Politik der Gesinnung, so wie von unserer Bundesregierung gelebt, ist der Anfang allen Endes. Das wusste schon der große Max Weber, der wohlweißlich zwischen Gesinnungs- und Verantwortungsethik unterschied. Die Gesinnungsethik klingt wunderbar, zeichnet den Bürgern Luftschlösser und hehre Topi in den Himmel. Mal ist es der Klimaschutz, mal der Krieg in der Ukraine, mal sind es die sogenannten Migranten, für die der Bürger bluten soll. Für diese Topi verschuldet die Regierung zig Folgegenerationen, wohlwissend, die Verantwortung dafür – da wären wir bei der Verantwortungsethik – nicht tragen zu müssen. Statt eben diese Regierung vom Hofe zu jagen, kommunizieren die Medien nur die Symptome jenes Regierungswahns, verkehren sie in betäubende Heilsbotschaften: der Ukraine-Krieg wird zu einer Art moralischem Imperativ verklärt, die destruktive Migrationspolitik seit Merkel oder die unsinnigen Klimawahn-Maßnahmen der Regierung, all das wird als sinnhaft, als „alternativlos“ seitens der Medien konstituiert, anstatt die Regierenden zu hinterfragen. Die Medien machen sich also mit schuldig an dem deutschen Volk, werden zu System-Stabilisatoren, die den Status-Quo erhalten und mit aller Macht sichern wollen.
Auch in der Medienlandschaft hat so in den letzten fünfzehn Jahren eine Verflachung und eine Vereinheitlichung stattgefunden, die sich in einer stringenten Devotion spiegelt, in einer Unterwürfigkeit, die in dem Charakteristikum gipfelt, die Herrschenden und mit ihnen die bestehenden Machtverhältnisse nicht, oder wenn, nur marginal zu hinterfragen. Beispielhaft wird dies deutlich in den Bundespressekonferenzen, in denen von den medialen Systemstabilisatoren keine strukturell kritischen Fragen gestellt werden. Daher ist es schließlich auch Einerlei, ob Sie sich nun für den Spiegel oder die Süddeutsche oder wie sie alle heißen entscheiden. Alles ist derselbe plumpe Einheitsbrei, eine zäh-klebrige Melange, aus Schein-Diskurs und fatalistischer Passivität, die „die da oben“ schützt und ihnen die Luft zum atmen lässt.
Schon im Jahre 2010 konstatiert Armin Mohler:
„Exekutive, Legislative und richterliche Gewalt sind längst integriert von den Medien, welche Gestalt und Macht einer neuen Dreifaltigkeit angenommen haben.“
Schon damals wird also die Verengung des Diskursraumes, die Verästelung des staatlichen Gewaltmonopols von kritischen Geistern als problematisch erkannt. Der gutgläubige Deutsche sitzt unterdessen mit seinem Kumpanen am Stammtisch und kommentiert lieber das von den Medien diktierte Tagesgeschehen, als diese sogenannte Bundesregierung, wie oben beschrieben, endgültig zu entlarven. Denn, und hier liegt der Hase im Pfeffer, sie vertritt nur die Interessen ihres Wahns, ihres Ismus, des in ihrem kleinen Köpfchen Erdachten, und tritt ihren Souverän mit den Füßen. Die Ampel wird hier zum Synonym für das Schachern um Mehrheiten um jeden Preis und das zwanghafte Konstruieren von Mehrheitsverhältnissen, jenseits jeglicher politischer Überzeugung. Wo FDP, SPD und Grüne koalieren, kann ja auch nichts Konstruktives entstehen, da die politischen Profile jener Parteien, ihre Gesinnung sich eigentlich diametral gegeneinanderstehen und sich durch die inhaltlichen Reibungen aneinander abnutzen müssten. Doch sind Inhalte längst zurückgetreten zugunsten einer Machterhaltung der Etablierten, was es auch kosten möge.
Im Inneren, da keimt manchmal eine düstere Vorahnung in den systemtreuen Deutschen auf. Als man heute Mittag durch die Einkaufsstraße ging, dort wo früher die alte Eckkneipe war und sich ein Tante-Emma-Laden befand, war heute schon wieder eine Clique arabischer Jugendlicher zu sehen, alles sieht hier verwahrloster aus als früher. Und irgendwie hat sich Deutschland insgesamt sehr verändert, das Gesicht der Stadt, das Gesicht der Straßen und das Gefühl, wenn man auf ihnen geht. Vor zehn, fünfzehn Jahren war das noch anders, denkt sich der systemtreue Deutsche und schläft mit dem Gedanken an die morgige Arbeit ein und mit ihm der vom römischen Dichter Lucanus so gepriesene Furor teutonicus. Sie, der Deutsche und der Furor teuronicus, schlafen tief und fest. Vielleicht benötigt der Mainstream-Deutsche dieses Gefühl der materiellen Geborgenheit als embryonale Schutzbehausung, einen wohlig warmen Platz am Herd der Konsumgesellschaft, die ihn mit all ihrer verführerischen Lasterhaftigkeit, mit ihrer Tendenz zum Durchschnittlichen, mit ihrer Welt der flachen Inhalte, mit wohlportioniertem Cat-Content, zu verführen weiß.
Doch mit dem Öffnen der Grenzen im Jahre 2015 ist die Regierungspolitik im wahrsten Sinne des Wortes grenzenlos geworden, Identität wird eine Frage auf „Leben und Tod“, wie das Hans-Dietrich Sander in seinem Werk „Der nationale Imperativ“ beschreibt, eine Frage, die auch jene Mainstream-Deutschen angeht. Denn es geht nicht allein darum, dass die Menschen aus fremden Kulturkreisen auf unseren Straßen flanieren. Es geht um die sich schleichende Veränderung unserer Volksidentität, um die Veränderung eines historischen Kulturraumes, die langsam spür- und sichtbar werden.
Diese latente Kulturrevolution von Ost nach West ist das Ergebnis des bundespolitischen Handelns, eines Handelns, losgelöst von der Realität, entwurzelt von jeglicher Tradition und von der gewachsenen Historie unseres Landes. Der Topos der Universalität ist das neue kulturrevolutionäre Mantra der wahnhaft Regierenden, ihr Ziel ist die Auslöschung jeglicher kulturräumlicher Rückbindung, des Volksbegriffs selbst. Denn beseelt davon, dass alle Menschen ihre hehren Ziele teilen, dass die Einreisenden sich dankend unterordnen, denken die Regierenden in ihrem Wahn nur daran, die nach Europa einreisenden Horden mit dem Gestus der Unterwürfigkeit aufzunehmen, ungeachtet der „Nebenwirkungen“, die eine solche „schein-humanistische“ Haltung mit sich bringt. Denn diese Haltung ist letztlich schuld daran, dass sich die einheimische Bevölkerung in spätestens fünfzehn Jahren fremd im eigenen Land fühlen wird, heimatlos in ihrer Heimat, entwurzelt, verarmt und – was oft vergessen wird – in der Minderheit. Die sich verändernden Mehrheitsverhältnisse werden auch zu sich verändernden politischen Mehrheitsverhältnissen führen, zur Gründung von Interessenverbänden, zu Parteien „für“ die sogenannten Migranten.
Erste Auswüchse einer solch dramatischen Wende können wir bereits beobachten, gibt es doch schon eine bestens bezahlte Migrationsbeauftrage und auch die Rolle der islamischen Interessenvertretungen darf ebenfalls nicht unterschätzt werden. Ebenso zu nennen sind an dieser Stelle die zahllosen NGOs, die sich zu Erfüllungsgehilfen einer Migrationsindustrie gemacht haben.
Der Weg, den die deutsche Bundesregierung eingeschlagen hat, ist keine Einbahnstraße, sondern er führt sogar direkt die Klippen hinab. Doch allein die Bundesregierung – nicht nur seit Merkel, sondern der Kurs aller Einheitsparteien mindestens seit Schröder – dafür verantwortlich zu machen, ist verkürzt. Es wäre zu einfach. Greifen wir uns lieber an die eigene Nase, denn noch immer fahren diese volks- und identitätszersetzenden Parteien zu hohe Wahlergebnisse ein. Woran es liegt, weiß ich nicht. Vielleicht liegt es teils daran, dass die Mehrheit der Menschen glücklich ist in ihrem privaten materiellen Embryo, sie sich nicht wirklich mit politischen Fragen beschäftigen wollen, weil sie denken, dass das Googeln eines Wikipedia-Eintrages schon die Auseinandersetzung mit einem Thema bedeutet, weil sie immer noch die Tagesschau klotzen und die Tageszeitung lesen. Was weiß ich schon. Doch Fakt ist: Die Mehrzahl der Menschen rührt keinen Finger, um an den gegenwärtigen Verhältnissen etwas zu verändern, abgesehen von einem leisen Murren am Stammtisch und auf Social Media. Das hat schon etwas von einem Kollektiv-Versagen, finden Sie nicht? Einzig in Ostdeutschland regt sich mehr Widerstand, Gott sei Dank.
Um noch einmal kurz auf die Klimakonferenz zurückzukommen, denn auch bei dem irrsinnigen Verhalten in Klimafragen ist die Bundesregierung wahnhaft: Der Weg, den die Regierenden Deutschlands eingeschlagen haben, führt auf dem diplomatischen Parkett immer weiter zur politischen Isolation. Denn die Mehrzahl der Länder – auch das verschweigen die Mainstream-Medien gerne – werden diesen ideologischen Weg nicht mitgehen. China zum Beispiel. Während wir uns auf die Wärmepumpe freuen und mit der Co2-Steuer Geld von unten nach oben verteilen (lassen), bauen die Chinesen eine riesige Zahl an Kohlekraftwerken, auch Bangladesch, Indien, Indonesien, Laos, die Mongolei, Pakistan, die Türkei, Vietnam und Zimbabwe setzen auf die Kohlekraft. Und wir? Lassen uns von einem Kinderbuchautor und Möchtegern-Weltverbesserer die Welt erklären und von einer dramatisch unklugen Außenministerin in der Welt blamieren. Ja, Deutschlands Weg in die geopolitische Einsamkeit ist spürbar. Auch an der Tendenz der BRICS-Staaten, die sich zusehends immer mehr zu einer fundamentalen politischen Kraft, zu einem neuen Block entwickeln, die sich von Deutschland und den USA distanzieren möchten.
Zu diesen BRICS-Staaten gehören bis jetzt Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika. Anfang 2024 werden Saudiarabien, der Iran, die Vereinigten Arabischen Emirate, Argentinien, Ägypten und Äthiopien dazukommen. Dann werden die BRICS-Staaten nicht nur zu einem noch wichtigeren wirtschaftlichen Block, sondern die gesamten Machtverhältnisse auf der Welt werden sich verändern. Dieser Multi-Polarität müsste eine interessengeleitete deutsche Außenpolitik Rechnung tragen, aber sie tut es nicht. Denn als US-amerikanische Vasallen mit transatlantischer Sozialisation glauben Baerbock und Co. noch immer an die amerikanische Vorherrschaft, an den pax americana, und ordnen sich – und das Volk – bereitwillig unter.
Sahra Wagenknecht sagte einmal, dass die Grünen zurzeit die gefährlichste Partei Deutschlands seien, und damit hat sie uneingeschränkt recht. Nun wissen wir das de facto schon lange. Sie legen dem deutschen Michel die ökonomischen Daumenschrauben an, verteuern in Kooperation mit SPD und FDP die Sprit- und Energiepreise, lassen sich Northstream um die Ohren sprengen, ohne den Schuldigen zu nennen, erhöhen das Bürgergeld, von dem nachweislich hauptsächlich Wohlstandsflüchtlinge profitieren, verteuern die Maut, damit die Lebensmittel noch teurer werden, faseln von der Rente mit Siebzig, gängeln die deutschen Bauern mit irrsinnigen EU-Traktaten, verabschieden Gesetze, die noch mehr staatliche Kontrolle schaffen, verschenken Milliarden-Hilfen in alle Welt, befeuern den Krieg in der Ukraine mit Waffen und Geld und lockern die Schuldenbremse, weil sie eigentlich Bankrott sind. Ja, liebe Leser, diese Regierung handelt schlichtweg verantwortungslos, desaströs und wahnhaft.
Damit versündigt sie sich nicht nur an uns, an Ihnen, an mir, sondern auch an den zukünftigen Generationen, die die Zeche für ein solch maßlos dummes Verhalten werden zahlen müssen. Mehr noch: Die in einem Deutschland heranwachsen werden, dessen Gesicht sich zu einer Zerrfratze seiner selbst verändert haben wird. Ein Land wird dieses sein, in dem Mann und Frau sich nicht mehr sicher fühlen werden, ein verrohtes Land, in dem die autochthonen Deutschen in der Minderheit sein werden: in der Schule, auf der Arbeit und in der Freizeit.
Bedenken Sie: Sie finanzieren diesen Irrsinn, diesen Wahnsinn von einer Klimawende auf Ihre Kosten und einer Migrationspolitik, die die Mittelschicht auspressen wird und ihr die Luft zum atmen nimmt. Sie bezahlen für die Milliarden-Schenkungen in alle Welt, obwohl Sie, ich schrieb es weiter oben schon, der Volkssouverän sind. Und: Sie finanzieren die Nikies und Luxus-Karossen der Wohlstands-Einwanderer.
Doch was ist politisch zu tun? Zuallererst muss das Asylrecht wieder vollends zur Geltung kommen und entsprechend angewandt werden. Das heißt im Klartext: Nur derjenige, der nachweislich einen echten Asylgrund hat, ist bleibeberechtigt. Und nur derjenige! Eine Prüfung dieses Tatbestandes hat natürlich außerhalb der EU-Außengrenzen zu erfolgen, in heimatnahen Aufnahmezentren. Das ist nicht nur logisch, sondern auch menschlich. Auf diese Weise wird den Schleusern, die von zahlreichen linksliberalen NGOs finanziert werden, das Wasser abgegraben, die Menschen bleiben zunächst im bekannten Kulturkreis, bis eine Prüfung ihres Falls erfolgt ist. Und: Sie ertinken nicht im Mittelmeer. Wenn ein Asylgrund festgestellt wird, so kann in diesem Fall eine Einreise erfolgen. Aber nur und ausschließlich in diesem Fall.
Schaffen wir es nicht, uns gegen diese Migrationsflut zu stemmen, geben wir unser Land, unseren Wohlstand und all das, was Deutschland zu Deutschland macht, dem Ausverkauf preis. Das bedeutet natürlich auch, dass wir unsere Außengrenzen valide und strukturell schützen müssen. Dass dies möglich ist, machen uns Polen, Ungarn, aber auch die skandinavischen Länder bereits vor.
Und erst recht sind diejenigen ohne Pardon abzuschieben, die bei uns Straftaten begehen! Denn es kann nicht sein, dass unser Deutschland zum Luxus-Magneten solch kranker Individuen wird. Auch dafür müssen wir erst gar keine neuen Gesetze schaffen, denn das alles sagt unser Asylrecht bereits aus. Es muss nur angewendet werden und nicht – wie von CDU, CSU, SPD, GRÜNEN und FDP forciert – außer Kraft gesetzt. Es ist das Mindeste, was die Systemparteien Deutschland schuldig gewesen wären, das Asylrecht entsprechend anzuwenden. Stattdessen wurde jahrelang gezögert, gezaudert und jeder, der die Meinung von sicheren Außengrenzen vertrat, als Nazi beschimpft. Damit muss endgültig Schluss sein. Dementsprechend ist auch das Dublin-Abkommen wieder vollumfänglich anzuwenden. Denn wir brauchen eine starke Festung Europa. Mehr denn je, wenn wir das bewahren wollen, was uns lieb und teuer ist.
Das von der Bundesregierung beschlossene Gesetz zur „Verbesserung der Rückführung“ ist da nicht mal ein Topfen auf den heißen Stein, zeugt nicht mal von einem ernstgemeinten Abschiebewillen. Denn der linksliberale Zeitgeist hat sich mit der Ampel-Regierung endgültig in verantwortlichen Positionen breitgemacht. Dieser Bundesregierung ist an der echten Reformierung der Abschiebemodalitäten, und erst recht an einer Remigration von hier illegal lebenden Menschen, die unseren Sozialstaat massiv schädigen, nicht gelegen.
Ein anderer wichtiger Punkt: Die deutsche Staatsbürgerschaft ist nicht zu verramschen, sondern maßvoll an diejenigen zu verleihen, die sich wirklich integrieren wollen, an jene Menschen, die sich dies verdient und verstanden haben, dass sie dem sie aufnehmenden Land gegenüber in der Bringschuld sind. Eine Reform des Migrations-Rechts nach kanadischem Vorbild wäre ein Anfang. Denn was nutzen uns Millionen von unqualifizierten Passdeutschen, die die Annehmlichkeiten des Sozialstaates in vollen Zügen genießen, sich aber überhaupt nicht integrieren möchten? Die hier auf unsere Kosten leben, aber gleichzeitig die Hand verachten, die sie füttert. Aus diesem Grund sind die massiven Pull-Faktoren, die Schlaraffenland-Leistungen, die sogenannte Migranten hier beziehen, ausschließlich auf Sachleistungen zu begrenzen. Auch hier stehen Polen, Ungarn und die skandinavischen Länder Pate. Deutschland kann und wird nicht die Armut in der Welt beseitigen. Das ist ein linksliberales Hirngespinst. Frei nach dem großen Peter Scholl-Latour wird Deutschland so nur selbst arm, wird zu Kalkutta.
Auch die innere Sicherheit muss gerade aufgrund der gestiegenen Einwanderungszahlen massiv ausgebaut werden. Es kann nicht sein, dass sich gewisse urbane Gebiete Deutschlands in No-go-Areas für Deutsche verwandeln, während die Polizei bei Dittliga-Spielen vermummt vor unbescholtenen Bürgern steht. Messerattacken, Bandenangriffe, Terrorgefahr durch islamistische Gruppen, Massenvergewaltigungen und Clanbildung haben nachweislich stark zugenommen und zählen zur traurigen deutschen Realität. Dort hin muss sich das Augenmerk der Behörden richten. Diese Gruppierungen sind zu zerschlagen, ihre Vergehen strikt zu ahnden und Täter ohne Wenn und Aber abzuschieben. Dass die Behörden auf diesem Auge meist immer noch blind sind, ist unverzeihlich. In Deutschland muss wieder Recht und Ordnung herrschen.
Ebenso muss endgültig Schluss sein, mit den klimapolitischen Irrwegen, die staatlich subventioniert werden und den Wirtschaftsstandort Deutschland schädigen. Eine klimafreundliche Ausrichtung allen politischen Handelns ist zentral, darf aber nicht zulasten der Bevölkerung auf Biegen und Brechen aufgrund einer gelebten Ideologie durchgesetzt werden. Deutschland ist noch ein Industrieland und auf fossile Energien angewiesen. Nur eine wirtschaftspolitische Annäherung an Russland wird dem Rechnung tragen, denn diese stabile Partnerschaft garantierte Deutschland über Jahrzehnte wirtschaftlichen Wohlstand. Deshalb: Schluss mit dem inszenierten Wirtschaftskrieg mit Russland, der nur der USA nutzt.
Das Bürokratie-Monster EU ist zu entflechten und massiv zu verschlanken. Hier hat sich ein machtvolles Ungetüm verselbstständigt, das mehr schadet als nutzt. Deutschland als einer der höchsten Einzahler wird hier nicht nur mit Vorschriften gegängelt, sondern auch nachhaltig geschwächt. Die deutschen Bauern können ein Liedchen davon singen. Echte Zusammenarbeit und grenzenloses Reisen geht auch anders. Das wusste schon der große Staatsmann Charles de Gaulle, der von einem starken Europa der Vaterländer träumte. Genau dafür braucht es ein Kerneuropa, bei dem Deutschland und Frankreich eine Führungsrolle einnehmen. Was es stattdessen so überhaupt nicht braucht, sind abstrakte Verbote von einer abstrakten Instanz in Brüssel, die jährlich Milliarden verschlingt.
Und dann noch dieser Gender-Wahn. Er ist ja mittlerweile sozusagen die Schaumkrone des neuen Universalismus. Sexuelle Selbstverwirklichung ist ein wichtiges Thema, aber dort, wo der Glaube an zwei Geschlechter zugunsten eines „Ich kann alles sein, was ich will“-Dogmas aufgeweicht wird, wo Jugendliche Tiere sein wollen, wo in Kindergärten die Kleinsten frühsexualisiert werden, wird es psychotisch, wahnhaft und gefährlich. Das hat dann auch nichts mehr mit Selbstverwirklichung zu tun, sondern mit Krankheitsbildern, die uns von Staatswegen als die neue Realität verkauft werden. Der gute Maximilian Krah schrieb einmal sinngemäß, dass für ihn die Identität die Übereinstimmung mit der Realität des Ichs sei. Und das stimmt. Das biologische Geschlecht ist und bleibt eine unverrückbare Tatsache und eine der großen unverrückbaren Konstanten der Menschheitsgeschichte. Wenn man sich anschaut, was und wer sich heute unter der sinnentleerten Regenbogenflagge tummelt, kann es einem Angst und Bang werden. Natürlich sind gleichgeschlechtliche Partnerschaften und die sexuelle Identität zu tolerieren, aber jeden Mumpitz von Staatswegen zu fördern, ist ein Irrweg.
Die Regenbogenflagge ist kein Zeichen der Toleranz. Sie ist ein Zeichen des gesellschaftlich wuchernden Hedonismus, des Drehens ums sich selbst. Sie ist apolitisch und für die Herrschenden ein valides Machtinstrument. Denn wer sich nur um seine sexuelle Selbstverwirklichung kümmert, stellt politische Machtverhältnisse gar nicht mehr in Frage und wird zum zahnlosen Tiger, einem Wohlstandskind der Generation Z, das mit SUV in der Garage und Handy in der Tasche sich selbst als den Nabel der Welt wahrnimmt, weich gebettet in den Konsumwelten eines pervertierten Kapitalismus.
Ein Wort noch zum Gender-Wahn und der damit verbundenen Verstümmelung der Sprache. Hier möchte ich Thor v. Waldstein zitieren, in seinem Buch „Metapolitik“ beschreibt er: „Wie ein schleichendes Gift, so hat sich in den vergangenen Jahrzehnten eine Sprachdiktatur entwickelt, die längt in die psychischen Tiefenschichten des Menschen eingedrungen ist. (…) Der etablierte Neusprech, das über alle Kanäle und Leitmedien transportierte Gerede von der bunten und alternativlosen Republik, von Vielfalt statt Einfalt, von Weltoffenheit und Toleranz, von Regenbogenfamilie bis zur gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, von multikultureller Bereicherung bis hin zur Willkommenskultur und wie die anderen tantenhaften Sprechblasen alle heißen, dieser Orwell’sche Neusprech hat mittlerweile einen wahrhaft surrealen Abstand zu Wirklichkeit, zu der Welt, in der die Bürger leben, erreicht.“
Der ideologiegetriebenen Transformation unserer Gesellschaft muss zwingend Einhalt geboten werden. Das erfordert Mut, kein Zögern und Tatkraft. Das alles war noch nie so wichtig wie heute. Wer Deutschland liebt, wer die Normalität lebt, der ist dazu aufgefordert.
Immer wieder muss die Metapolitik, als kulturrevolutionärer Motor im gesellschaftlichen Gesamtgefüge angesprochen und als dafür zentral benannt werden. Wir leben in einem Land, das sich durch die unterschiedlichsten Polit-Programme von sich selbst entfernt hat. Angefangen bei der Frankfurter Schule ab dem Jahre 1950 über die marxistische Kulturrevolution im Jahre 1968 bis zum Gender-Mainstreaming heutzutage. Bei all diesen Bestrebungen handelt es sich nicht, wie man denken könnte, um „von oben“ propagierte Polit-Programme, sondern um strukturelle Doktrin, die sich ganz allmählich aus der theoretischen Retorte in die soziale Lebenswirklichkeit einschlichen und zwar durch die metapolitische Arbeit „von unten“, durch Graswurzelarbeit, aber auch durch mediale Befeuerung. Auf diese propagandistische Weise wurde erst die Grundlage für den unterwürfigen Staatsbürger, den homo bundesrepublicanensis, geschaffen, der sich im „richtigen Staate“ wähnt und den Herrschenden als Herrschenden respektiert und mit ihm den Linksliberalismus, auf dem die Republik fußt. Frei nach Thor von Waldstein müssen wir den Mut haben, das verminte Feld der „Metapolitik“ zu betretet, um hier mit voller Stringenz tätig zu werden. Wir müssen im herrschenden kulturellen Feld eigene Themen einbringen, die wir mit Vehemenz angehen und die wir mit aller Härte verteidigen. Wir müssen den Kampf um die Sprache wagen, denn Sprache schafft Bewusstsein. Wir müssen den Kampf um die Köpfe wagen, denn auf diese Weise eröffnen wir den Menschen neue Perspektiven. Wir müssen die drängenden Probleme klar beim Namen nennen – Einwanderungsflut, Genderwahn und wie sie alle heißen – und dürfen uns nicht von ihnen distanzieren. Denn diese „Distanzeritis“ ist das Ende jeder konstruktiven, innovativen politischen Arbeit und Schöpfungskraft. Die Metapolitik als das politische Vorfeld, ist der emanzipatorische Rahmen, von dem aus die politische Wende herbeigeführt werden kann. Damit dies gelingt, muss dieses Feld tagtäglich beackert werden, mit aller Kraft, vereint im Geiste und in den Taten. Dieser kulturrevolutionäre Rettungsversuch ist unabdingbar, wollen wir unsere Kultur, unser Land und unsere Werte bewahren.