Lampedusa: Zombieland im Mittelmeer


Idyllisch, mit azurblauen Buchten, liegt Lampedusa im Mittelmeer. Mit gerade mal zwanzig Quadratkilometern ist es die größte der Pelagischen Inseln, befindet sich 205 Kilometer von der sizilianischen und 138 Kilometer von der tunesischen Küste entfernt. Doch dieses so malerische Kleinod ist längst zu einer Art einer „Zombieland“ der migrantischen Menschenmassen geworden, die hier illegal aus Nordafrika anlanden, um die Insel als „Sprungbrett“ in die vermeintliche Welt des Wohlstandes zu missbrauchen. So werden die Insel und damit auch deren Bewohner förmlich überrannt von jenen glücksuchenden Horden, die hier, angekommen auf europäischem Boden, auf eine Reise aufs Festland hoffen.

Spätestens seit dem Arabischen Frühling und den damit verbundenen Migrationsbewegungen befindet sich Lampedusa im Modus der Dauer-Überforderung. Dazu kommen Bootsunglücke direkt vor der Küste des Eilands mit vielen Toten und medienwirksame Aktionen wie jene der Corala Rackete im Jahr 2019, die mit Flüchtlingen an Bord illegal in den Inselhafen einlief.

Mittlerweile kommen immer mehr Menschen auf Lampedusa an, letzte Woche waren es 6.000 an einem Tag. Nicht nur die Bedingungen im Lager eskalieren, sondern auch der innenpolitische Druck auf Gorgia Meloni steigt, war diese doch angetreten, um dem Migrationswahn einen Riegel vorzuschieben.

Auch das mit Tunesien geschlossene Memorandum, das hauptsächlich tunesischen Flüchtlingen die Einreise in die EU erschweren soll, hat daran nichts geändert. Allein 2022 wurde von Frontex 102 000 illegale Grenzübertritte über das Mittelmehr gezählt, was im Vergleich mit 2021 einem Anstieg um 51 Prozent entspricht. Für Such- und Rückführungsaktionen erhält der tunesische Staat von der EU übrigens rund 900 Millionen Euro.

Auf Lampedusa wurde derweil der Notstand ausgerufen, die Infrastruktur kommt vollends zu Erliegen und Meloni fordert die EU auf, die Mittelmeeroute mit Booten zu blockieren.

Was zeigt die Situation auf Lampedusa? Nun: Dass die verheerende Migrationspolitik der Europäischen Union in einem Desaster gipfelt. Beginnend mit der fehlgeleiteten Willkommenskultur des Jahres 2015, wurden Schleusern und Menschenhändlern ihr „Business“ ermöglicht. Andererseits zeigen die finanziellen Wohlstandversprechungen eine nicht zu unterschätzende Sogwirkung. Die Zeche dafür zahlt nicht nur Lampedusa, sondern ganz Europa. Dazu tragen auch linke Gallionsfigur wie Kapitänin Rackete bei, die, selbst aus einem sicheren materiellen Umfeld stammend, Flucht mit wirtschaftlicher Migration und Humanismus mit Ideologie verwechseln. Solche medialen Influencer tragen letztlich die Verantwortung für eine dem Zeitgeist geschuldete Kultur der offenen Grenzen, die in Wahrheit zum „Übersiedeln“ nach Europa auffordert und Todesopfer bewusst in Kauf nimmt.  

Wir sind längst zum Importeur der „Armen“ geworden und laufen dabei Gefahr, selbst „arm“ zu werden: wirtschaftlich arm, kulturell arm und arm an nationaler Identität.

Was es hier braucht, ist einerseits eine klare, repressive Grenzpolitik an den EU-Außen- und europäischen Binnengrenzen, Auffanglager in den Heimat- und Transitländern, keine weiteren Wohlstandsversprechen mehr an sogennannte Migranten und Pushbacks, sobald sich die potentiellen Einwanderer hier illegal aufhalten. Anders als Nancy Faeser betont, hat Deutschland keinerlei solidarische Verpflichtung zur Zwangsaufnahme. Damit sind solche artifiziellen ideologischen Hebel wie der sogenannte „freiwillige europäische Solidaritätsmechanismus“ nichts als Propaganda eines linken Zeitgeistes und als solche zu entlarven.

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