„Dadurch, dass ein Volk nicht mehr die Kraft oder den Willen hat, sich in der Sphäre des Politischen zu halten, verschwindet das Politische nicht aus der Welt. Es verschwindet nur ein schwaches Volk“, so die treffenden Worte des Staatsrechtlers Carl Schmitt. Diese Weisheit gilt nach wie vor auch in den heutigen turbulenten Tagen, in denen einerseits die Definition dessen, was politisch ist ad absurdum geführt und das Volk, um wiederum eine Schmitt’sche Metapher zu bemühen, an der Nase durch die Manege gezerrt wird. Schon die sogenannte Brandmauer war eine rhetorische Täuschung derer sich die Kartellparteien bedienten, eine semantische Finte, auf die, und das ist tragisch, immer noch zu viele Menschen hereinfielen. Doch was Merz und seine Spießgesellen mit der bewusst undemokratischen Lockerung der Schuldenbremse und der Fortführung des Massenmigrations-Kurses entfesselt haben, gleicht einer geöffneten Büchse der Pandora. Innerhalb eines Tages bürdete der Möchtegern-Kanzler den deutschen Staatsbürgern noch einmal so viele Schulden auf, wie die Bundesrepublik insgesamt von 1950 bis in Jahr 2009 machte. Auch hier wird inhaltlich mit allen Tricks gearbeitet. So sollen zukünftig Rüstungsausgaben von der Schuldenbremse ausgenommen werden, die über 1 Prozent des Bruttoinlandsproduktes liegen. Während Branchenverbände im „Infrastrukturpaket“ blauäugig die Chance auf einen Konjunktur-Aufschwung wittern, erläutert Dr. Volker Wissing, Noch-Bundesminister für Digitales und Verkehr, die wahren Absichten der monetären Entfesselung: „Deutschland ist logistischer Dreh- und Angelpunkt für Europa. Das gilt neben den regulären Wirtschaftsverkehren … auch für militärische Transporte.“ De facto geht es also um die Vergabe von Kriegskrediten und um die Transformation einer Zivil- in eine Kriegswirtschaft. So steht beispielsweise auch der VW-Standort in Osnabrück bereits auf der Rheinmetall-Wunschliste.
Während die USA und Russland bereits am Verhandlungstisch sitzen, fahren die deutschen Kartellparteien weiterhin einen ungebremsten Konfrontationskurs. Die im Jahr 2011 aus gutem Grund installierte Schuldenbremse ist Geschichte, zu den bereits 29 existierenden „Sondervermögen“ (sechs von ihnen belaufen sich auf eine Gesamtsumme von 869 Milliarden Euro) gesellt sich ein weiteres Schuldenjoch, das schwer auf den Schultern zig zukünftiger Generationen lasten wird.
Merz, der im Interview mit der Bild am Sonntag (16. März 2025) zugab, bereits vor der Wahl die Lockerung der Schuldenbremse unter bestimmten Umständen parteiintern bejaht zu haben, macht sich damit indirekt zum Lügner. Öffentlich hielt er bis zuletzt an der Schuldenbremse fest.
Um die Sperrminorität der AfD und Linke im zukünftigen Bundestag 2025 zu umgehen, drängt er auf die schnelle Verabschiedung der benötigten Grundgesetzänderung. Und alle Demokratie-Simulanten spielen mit. Auch Bundestagspräsidentin Bärbel Base, die den neu gewählten Bundestag auf die Wartebank setzt und selbst Gregor Gysi, der in diversen Posts kundtut, warum das rechtlich völlig okay sei. Spätestens jetzt, liebe SPD- und CDU/CSU-Wähler, sollte es Ihnen doch Angst und Bange werden. Spätestens jetzt sollten auch Sie verstanden haben, dass „Ihre“ Parteien nichts für demokratische Mechanismen übrig haben, sondern alle Rüstungslasten auf die kleinen Bürger abwälzen werden. Sie dachten, Sie machen Ihr Kreuzchen bei CDU/CSU oder SPD und stimmen damit für Frieden, Sozialstaat, Abrüstung und gegen Massenmigration? Na, da haben Sie sich mal schön verar… lassen.
Die neue „kleine“ Koalition aus Ökofaschisten, Blackrockern und ethnomasochistischen Sozialisten wird Ihnen auch diesen zerstörerischen Kurs als „sinnvoll“ verkaufen, und sie werden vielleicht, nickend und innerlich zustimmend, vor Ihren Empfangsgeräten sitzen und Anne Will oder Markus Lanz schauen, nur um sich politisch mündig zu fühlen, während Sie Ihren moralinen Zeigefinger auf Trump richten.
Wir werden – nach wie vor – verachtet von einer Regierung, deren Ansinnen die massive Aufrüstung, der Kahlschlag im Sozialstaat und die weitere Massenmigration ist. Schon im sogenannten „Sondierungspapier“ von Union und SPD war auf der ersten Seite zu lesen, was diesen „deutschen“ Parteien wirklich am Herzen liegt. Weder Volk noch Vaterland, sondern die massive Aufrüstung der Ukraine. Noch einmal: DAS und nichts anderes stand auf Seite eins. Noch Fragen, liebe Kartell-Partei-Wähler?
Die Selbstentlarvung der Kartell-Polit-Akteure ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Und doch schläft die Mehrheit der Bürger noch immer kuschelig warm und wirtschaftlich weich gebettet in den Ruinen des einstigen Wirtschaftswunderlandes. Noch, so scheint es, sind die ökonomischen Einschläge, die Gewalt an den Bahnhöfen und die Deutschlandhassenden Talahons weit weg von den Neubaugebieten und ihren sorgsam getrimmten Vorgarten-Hecken.
Merz lügt – dreist und dreckig. Und scheint damit bei der Mehrheit der Deutschen durchzukommen. Er verrät die eigene Partei und deren Abgeordnete sowie deren Wähler. Er öffnet mit der Implementierung des Begriffs „Klimaneutralität im Grundgesetz“ die Tore für massenhafte Klagewellen, und das ohne eine parlamentarische Abstimmung. Dies wird wahrscheinlich nachhaltig die deutsche Industrie schwächen. Der erweiterte Verteidigungsbegriff, der ebenfalls unter dem Stichwort „Bevölkerungsschutz“ ins Grundgesetz aufgenommen werden soll, ist ein Türöffner zur Querfinanzierung grüner Ideologie-Projekte, denn: Zu diesem Bevölkerungsschutz gehören laut Definition auch Projekte, die sich der Aufklärung in Sachen Klimawandel widmen. Auf diese Weise könnten Milliarden, die eigentlich zur Modernisierung der Bundeswehr dienen sollen, „klimaneutral“ verpuffen. Propaganda mit nahezu unbegrensten steuerlichen Mitteln. Obendrein werden Bürger und Steuerzahler mit zunehmenden Realzinsen stark belastet und die Inflation wird durch die 1- Billion-Euro-Schulden steigen.
Was bleibt? Die Hoffnung auf eine weiterhin erstarkende politische Rechte. Global stehen die Zeichen dafür sehr gut. Als Gegengewicht zum regierungspolitischen Narrativ eines woken Internationalismus war diese noch nie so wichtig wie jetzt. Perspektivisch wird der marode Grundbau der Systemparteien dann in sich zusammenbrechen, wenn sich die zentralstaatlichen Umverteilungsversuche sowie die propagierte Massenmigration spürbar zu den Totengräbern unsers Landes entwickeln. Dann wird selbst der verblendetste Bunt-Demonstrant erkennen, dass er mit seinem Protest nicht „für“, sondern „gegen“ eine echte Demokratie auf die Straße ging und sich zum Erfüllungsgehilfen einer heimatverachtenden Polit-Clique machte.
Der Getriebene ist nicht die AfD, die geduldig auf ihre Chance warten kann, sondern Merz und seine Clique der Helfershelfer: Hasselmann, Klingbeil, Esken und die ehemalige Weinkönigin Klöckner, die wohl die Rolle der Bundestagspräsidentin übernimmt.
Doch ich prophezeie: Merz wird erstens nicht durchregieren können, weil es zweitens Neuwahlen geben wird. Drittens: Mit seinem endgültigen Ausfallschritt nach links hat Merz die CDU endgültig als Volkspartei beerdigt. Dafür müsste die AfD ihm eigentlich dankbar sein.
Was mit dem demokratieverachtenden Gebaren „gegen rechts“ begann, gipfelt im Würgegriff gegen ein ganzes Volk. Nein, von diesen Laiendarstellern war und ist nichts zu erwarten als desaströser volkswirtschaftlicher Ruin, mehr importierte Gewalt, mehr Kiez, mehr Bürgergeldempfänger und ein sich wandelndes Gesicht unseres Landes. Schuld daran hat nicht nur die Merz’sche Macht-Clique. Schuld daran haben auch alle jene, die den Mainstream-Medien glaubten, die die CDU und SPD wählten, obgleich sie dieses Land seit Jahren schon aufs ökonomische und nationale Abstellgleis fahren. Man möchte es jenen „Die AfD hat zwar in vielen Punkten recht, aber ist unwählbar“-Kreuzchen-Machern quasi entgegenschreien: „Ihr habt euch an euren Kindern und eurem Land versündigt.“
In allem liegt bekanntlich etwas Gutes. Der Karren ist nun spürbar so tief im Dreck, dass die Regierungs-Akteure ihr wahres Gesicht zeigen müssen. Die Gewalt im öffentlichen Raum wird weiter zunehmen, das Gesicht Deutschlands sich weiter negativ verändern. Während das Bündnis Sahra Wagenknecht fulminant scheiterte, ist all das Wasser auf die Mühlen der Alternative für Deutschland. Merz zerstört nicht nur die CDU. Mehr noch: Die selbsternannte „demokratische Mitte“ demontiert sich selbst. Allein der Schaden, den sie unserem Land anrichtet, könnte epochal werden.






